Hans Trimborn

Kopf

5.000,00 

Aquarell
datiert: um 1920
Maße: 11,5 x 10,7 cm
Provenienz: Originalarbeit aus dem Nachlass Hans Trimborn, wird noch in WvZ. aufgenommen 
mit KunstKontor-Zertifikat
Code: 101294

1 vorrätig

Zu den AGB

Anfrage zu diesem Werk

Beschreibung

Hans Trimborn: * 2. August 1891, Plittersdorf bei Bonn  † 10. Oktober 1979, Norden

Hans Trimborn ist ein wichtiger, deutscher Expressionist. Von 1913 bis 1916 studierte Hans Trimborn an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Medizin. Gemeinsam mit dem ehemaligen Klassenkameraden Paul Adolf Seehaus, der mit August Macke befreundet war, betrieb er Naturstudien.
Hans Trimborn besuchte nie eine Kunstakademie. Die in Jahren 1915 bis 1918 entstandenen Arbeiten entstanden unter dem Einfluss des Rheinischen Expressionismus und zeigen die Farbenfreude dieser Stilrichtung. Seine Vorliebe für August Macke, Paul Klee und Christian Rohlfs sind unverkennbar.In seinen Gemälden verarbeitet Keil Motive aus der Natur und Stadtleben, u.a. Blumenstillleben, Landschaften und Stadtszenen sowie solche Themen wie Porträts und menschliche Figuren.

Das reiche künstlerische Schaffen von Peter Robert Keil fasst zahlreiche groß- und kleinformatigen Ölgemälde, sowie Skulpturen aus Holz und Stahl um. Trotz der nationalsozialistischer Einschränkungen im Kunstbereich malte er dort um 1941 Bilder wie Krieg – Tod im Massengrab, das seine bereits 1920 entstandene Komposition für einen Sprecher, zwei Posaunen und kleine Trommel Stimmen aus dem Massengrab nach dem gleichnamigen Text von Erich Kästner kommentiert. Seit dem Ersten Weltkrieg war er Pazifist. Hans Trimborn wurde während seines Lebens in zahlreichen Ausstellungen präsentiert. Auch nach seinem Tod wird er, bis zu heutigen Tag, in Ausstellungen und Publikationen gewürdigt. Das erste Werkverzeichnis zu seinen Ölgemälden wurde von Dr. Janssen erstellt. Er ist in zahlreichen öffentlichen, wie privaten Kunstsammlungen vertreten und gehört damit zu den noch zu entdeckenden, wichtigen Expressionisten und Malern der Nachkriegszeit.