Gith, Rolf

Gith, Rolf

1950, Hamburg
Bereits während seiner Schulzeit nimmt Rolf Gith privaten Zeichen- und Malunterricht bei Arie Goral und Eduard Hopf. Von 1968 bis 1974 studiert er an der Hochschule für bildende Künste Hamburg Malerei bei Hans Thiemann (Schüler von Paul Klee, Wassily Kandinsky) und Rudolf Hausner (Wiener Schule, phantastischer Realismus) sowie visuelle Kommunikation.
1971 erhält der Künstler die Studienstiftung des Deutschen Volkes für Malerei, verbunden mit Studienaufenthalten in Florenz und Rom.
Seit 1974 arbeitet Gith als Maler, Zeichner und Designer. Zunächst malt er großformatige Aktbilder. Mit dem Wohnungswechsel 1981 nach Wiesbaden folgt eine Serie von Portraits und freien Zeichnungen. Seine filigran erarbeiteten Physiognomien werden 1984 im Kunsthaus Hamburg im Rahmen der Ausstellung „Hans Thiemann und seine Schüler“ ausgestellt. Zwischen 1990 und 2001 hat er einen Lehrauftrag an der Fachhochschule Mainz, hält Vorlesungen an der Kunsthochschule für Medien in Köln und hat eine Gastprofessur an der Hochschule der Künste in Bremen. 
 
Von 1996 bis 2008 entsteht der Werkblock „message of light and color“. Darauf folgt bis 2013 der zweite Werkblock „sign of light“. Seine Werkblöcke bestehen jeweils aus Leinwandarbeiten, die Rolf Gith im Format 150x150 cm fertigt. Diese hochpräzisen, realistischen Werke fertigt er in Eitempera und Harzölfarbe. Die Arbeit an einem dieser aufwändigen, in altmeisterlicher Technik gefertigten Gemälde, dauert hierbei bis zu einem Jahr. Rolf Gith dringt malerisch in das Innerste der Objekte vor und steigert deren Wahrnehmung. Requisiten der Bilder, wie Wachs, Fell oder Schädel, treten aus ihrer profanen Rolle heraus und erhalten eine magische Bedeutung. 
Seit 2013 arbeitet Gith am dritten Werkblock mit dem Titel „low light“.
Dieser Werkblock wird als Premiere im Oktober 2016, parallel zur Vorstellung seines neuen Buches auf der Buchmesse Frankfurt, bei KunstKontor präsentiert. 
Mit seinen Arbeiten zählt der Künstler zu den zeitgenössischen Malern, die das Genre Stillleben in der Kunst neu beleben. Seine Arbeiten befinden sich in privatem und öffentlichen Besitz. 
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