Perecoll

Perecoll

* 1948 in Mataró, Spanien

Pere Coll (Künstlername Perecoll) ist, wie viele Künstler seiner Generation, Autodidakt. 

Mit 23 Jahren tritt er der Gruppe Literforma bei. 2 Jahre später folgen erste Ausstellungen in Brüssel und in München. 1983 erhält Perecoll den Ehrenpreis von Miami für seine künstlerische Arbeit und seine in Miami installierte Skulptur “Bird in Flight”. Während der achziger Jahre wird Perecoll in zahlreichen Einzelausstellungen präsentiert (London, Barcelona, Tokyo und Miami).

Perecoll etabliert sich in dieser Zeit als fester Bestandteil der ARCO Kunstmesse in Madrid. In den 90er Jahren kommt er nach New York und stellt seine schwarze Serie im dortigen katalanischen Kulturzentrum aus. Seine Arbeiten werden vom Pia Almoina Museum in Barcelona aufgenommen.
Perecolls über 30 Jahre anhaltenden Serien schwarzer Gemälde und die in den letzten 10 Jahre gezeigten Exponate der Skulpturenserie “Angels” werden zum stilbildenden Erkennungszeichen seiner internationalen Karriere. Seine Anerkennung und der künstleriswche Erfolg machen es dem Künstler möglich,  im eigenen, 250 qm großen Atelier im Zentrum von Mataró, unabhängig und frei zu arbeiten.
Perecoll engagiert sich aktiv im Kulturleben Spaniens. Hier wird er vom bekannten Sammler und Publizisten Lluís Bassat aktiv unterstützt. Perecoll ist auch Mitglied des Gründungskomitees des Bassat Museums in Mataró. Das Museum sammelt und präsentiert Werke von Picasso, Gris, Ràfols-Casamada, Guinovart, und vielen Anderen.
Perecoll selbst definiert seine künstlerischen Ausprägung als Skulpteur, der sein Werk in unterschiedlichsten Arbeitstechniken fertigt. So arbeitet er neben seinen Skulpturen und Gemälden (die er als zweidimensionale Skulpturen versteht) auch erfolgreich an Schmuckunikaten.
In der Beschreibung seines künstlerischen Impulses, bezieht sich Perecoll auf  Malewitsch und sein “Schwarzes Quadrat ” (1915). Der russische Künstler postulierte mit diesem Gemälde, die Bedeutung der Gegenstandslosigkeit, Malewitsch wollte die Bilder von der Schwere der Gegenständlichkeit befreien. Perecoll setzt sich mit dieser Idee auseinander und erschafft, darauf aufnauend, eine figurative Darstellung, komplett in Schwarz gehalten.
Ein weiteres wichtiges Motiv der Formensprache Perecolls ist seine große Leidenschaft für das Meer.
Die in Schwarz ausgeführten Arbeiten erschließen die Schönheit und Magie dieses Elementes auf kraftvoll und gleichzeitig stille Weise. Eine besondere Balance, die Perecoll in seinen Arbeiten durch konsequente Reduzierung der Malerei auf ihre dimensionale, schwarze Oberfläche erreicht.
Kantabrische See Porträt von Helena Maresme Zentaur Zentaur (zus. mit Bonze) Figuren Nº5 2 Ritter Nonne Engel
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